Web-Kommentare… All das, was niemand lesen will!



25Jul/110

Buster Beagle macht sich sein Bett…

Beagle sind ja bekanntlich ziemlich bekloppt. Aber keiner macht sich so schön bettfertig =)

(Normal lässt er sich dabei nicht filmen, ist wohl was sehr intimes aber diesmal hatte er gute Laune)

veröffentlicht unter: Tiere keine Kommentare
21Okt/100

„Gesetz zum Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Tieren“

Grundsätzlich ist es natürlich tragisch, wenn Menschen, insbesondere Kinder durch Tiere zu Tode kommen - insbesondere durch Haustiere/Hunde. Es wird immer wieder so getan als sei das Tier gefährlich. Jeder qualifizierte Hundebesitzer weiß jedoch, dass die Tiere lediglich der Spiegel Ihrer Besitzer sind.

Selbstverständlich muss sich der Besitzer als Rudel-/Gruppenführer eignen um vom Hund akzeptiert zu werden. Nun kommen wir zum eigentlichen Problem. Wir wissen alle, dass unsere domestizierten Wölfe aka Hund zwar nicht mehr viel mit Ihren Vorfahren zu tun haben aber Urinstinkte lassen sich nun mal weder beim domestizierten Wolf geschweige denn beim domestizierten Neandertaler aka Mensch vollständig unterdrücken. Die moderne Hundeerziehung lehrt uns, dass man Hunde ausschließlich mit positiver Bestätigung und Liebe erziehen kann - weit gefehlt. Leute, die das behaupten haben so wenig Ahnung von Hunden, wie Politiker, die derart schwachsinnige Gesetzte entwerfen.

Warum ich mich für einen qualifizierten Hundebesitzer halte? Nun, ich bin mit einem dominanten Dackel (Dozent von der Eichenhart aka Dotz) aufgewachsen. Der hat mir die ersten 10 Jahres meines Lebens, teils schmerzhaft beigebracht wie Hunde kommunizieren und nun, ca. 30 Jahre später, lebe ich immer noch/wieder mit einer Gruppe von Hunden bestehend aus einem Hovawart, Berner Sennenhund, Beagle und einem Hovawart/Beagle-Mix zusammen und kann nur sagen, die lassen sich alle per Blick und Handzeichen "kontrollieren". Dafür war es aber nötig in "Hundemanier" jedem meiner Gefährten min. 1x in Ihrem Leben zu zeigen, dass ich der Überlegenere bin. Das heisst nicht schlagen sondern Nacken-/Schnauzengriff und Unterwerfung (was bei einem 30 KG Berner Sennhund oder besser noch Hovawart nicht einfach ist!). Unsere Hunde sind alle beißgehemmt. Wenn die Schnauze als Werkzeug benutzt wird, dann "menschenverträglich" - gut, dass gibt je nach Beißkraft mal leichte Blessuren. Dazu muss man die Kenntnis haben, dass Hunde eine um das ca. 6-fach höhere Schmerzgrenze haben als wir und physiologisch einfach Widerstandsfähiger sind. Wer denkt, ein Hund beißt zu, wenn er beim Spiel sein Maul benutzt - weit gefehlt, die armen Wesen haben kein anderes Werkzeug um etwas "anzufassen".

Zurück zum Thema - Hunde die weichgespült werden - so, wie Erziehung in unserer Gesellschaft in aller Regel aussieht sind nicht kontrollierbar - kann sein bei Menschen funktioniert das anders aber bei Hunden, no way! Klar muß die Politik darauf reagieren aber doch nicht dermaßen pauschaliert und schwachsinnig - mal im Ernst: 40 cm Wristhöhe? Hat unser Beagle.  20 Kg, kriegt er auch hin. Dieses Tier soll gefährlich sein? GEFÄHRLICH?! Mancher Yorkshire ist gefährlicher als ein Beagle. Viele Dackel und überzüchtete andere Fußhupen ebenfalls, weil eben weniger Wolf in Ihnen steckt und Ihr Stammbaum seit Jahren ein Kreis ist.

Hunde sind die Spiegel Ihrer Besitzer, DAS ist das Problem! Das ist wie bei Waffen. Nicht die Waffe ist das Problem SONDERN der Mensch der abdrückt. Wenn ich etwas zu sagen hätte: Menschen, die nicht in der Lage sind einen Hund zu lesen oder "hundgerecht" zu erziehen sollten GARKEINEN Hund halten dürfen, selbst dann nicht, wenn der nur 10 cm Wristhöhe hat und 3 Kg wiegt. Alles andere ist scheinheilige Scheiße und strotzt vor brutaler Inkompetenz. Aber was rege ich mich eigentlich auf. Dieser rote Faden geistiger Unfähigkeiten zieht sich ja durch alle Bereich der Politik und offenbar auch zunehmend durch unsere Gesellschaft!

10Sep/100

Hund jagt Brot (oder so)

Also wir haben hier ja 4 Hunde. Einer davon ist ein Hovawart-Beagle-Mischling der aus dem Stand eine mit Stacheldraht präparierte 1.80m hohe Ligusterhecker überspringt (manche nannten Ihn Flummi). Wie dem auch sei, der büchst nachts des öfteren mal aus. Wir wissen mittlerweile, dass er Menschen meidet und sich wohl auch sehr gut im Strassenverkehr zurecht findet. Soweit man hier von Verkehr reden kann. Hier kommen auf x Quadratkilometer nur ein paar Strassen und nachts fährt hier so gut wie kein Auto.

Jedenfalls dachten wir bisher immer unser doppelt vorbelasteter Jagdhund stellt Hasen nach - die sind hier nämlich eine Pest. Weit gefehlt. Diese Woche überraschte unser Hund sein Frauchen mit - Achtung! - einem Laib Brot. Dieses war noch gut erhalten und nur transportbedingt eingespeichelt und angekaut, was, kennt man das verfressene Vieh genauer einem Wunder gleich kommt.

Jedenfalls sass er aufrecht und gespanntem Körper, mit devot gesenktem Blick neben seiner Beute und wedelte Frauchen schüchtern an. WTF ein Brot - hallo? Brot! Wo um Himmels willen findet ein Hund nachts ein Laib Brot?

Nun, dies sei auch als schönes Beispiel erwähnt wie weit unsere Haustiere domestiziert sind. Ich denke gerade darüber nach Ihn ab zu richten. Bisher versucht er leider sein Pickset zu vergraben. Ausserdem hat er erbliche Schwierigkeiten die Nadeln in ein Schloss ein zu führen.

PS: Frauchen wirft grad ein, dass uns das mit dem Brot nicht weiter wundern sollte, da vor ein paar Wochen unser Hund uns eine halbe Packung original Hohmann's einmarinierten Hering präsentiert hat. Da könnt Ihr Katzenbesitzer nur von träumen - die bringen euch nämlich nur Mäuse mit.