Web-Kommentare… All das, was niemand lesen will!



21Apr/111

Handies mit Peilsenderfunktion

Wir wir inzwischen wissen speichern sowohl Apple als auch Android eure Bewegungsprofile. Die Spackeria nennt es StasiPhone und hat wahrscheinlich wie viele noch nie etwas mit der Stasi zu tun gehabt. Aber "NaziStasivergleiche" sind ja heutzutage in. Selbst bei Heise wirbelt es zu diesem Thema.

Ich kann dazu nur müde lächeln und habe bei mir gerade untrackerd und sag mal so, die Datenhoheit habe immer noch ich. Lücke gefunden, Lücke geschlossen. Kein Wirbel, keine Stasi nix. Völlig undramatisch.

Wer noch mehr lesen will bitte hier entlang, ein meines Erachtens völlig unaufgeregter und ordentlicher Beitrag.

veröffentlicht unter: Apple, Politik, Technik 1 Kommentar
12Apr/118

1. Twitgrillen Thüringen

Hallo liebe Twitterer und Twittessen,

gerade gab es mit @mactomster und @iAppleleptiker im Twitter eine Diskussion über Grills. Als Freund der Thüringer Grillkost war ich natürlich der Auffassung, man könne (zumindest in Thüringen) nur einen echten THÜROS verwenden. Nur auf einem zünftigem Kamingrill mit Holzkohle befeuert schmeckt eine echte "Thüringer" oder ein Rostbrätel, natürlich mit Born-Senf serviert, erst so richtig. Um das mal unter Beweis zu stellen kam mir die Idee, wir könnten ja mal ein #Twitgrillen veranstalten. Lokalität und Grill könnte ich inkl. Heizpilz anbieten nun fehlen noch Teilnehmer und ein Termin (bitte erst im Mai/Juni)

Wer Interesse hat, hier in den Kommentaren melden.

12Apr/112

Das “digitale Kondom”, der Datenschutz und die Spackeria

tarzun greift einen vielleicht etwas in Schieflage geratenen Vergleich von Frank Rieger und Konstanze Kurz aus dem Stern auf:

Scharf kritisiert wird von den Autoren die unter dem Schlagwort «Post-Privacy» entstandene Strömung, die den Schutz der Privatsphäre in der Internet-Gesellschaft für überholt erklärt. Wegen der Verflechtung von Informationen im Netz könne der Umgang mit Anhängern dieser Richtung, so meinen Kurz und Rieger, «im Ernstfall ähnlich riskant sein wie intimer Umgang mit habituellen Safe-Sex-Verweigerern».

und macht daraus einen Blogpost.

In diesem Post werden dann zunächst mal alle Streetview-Gegener als Kleingärtner bezeichnet. Der ungeschützte Sex zwischen sich vertrauenden Paaren soweit argumentativ verwurstet unter Einbeziehung seines eigenen Nachwuchses, dass damit selbst der Fick mit der Crackhure im Bahnhofsgebüsch irgendwie legitimiert werden soll, weil es letztendlich um eine gute Sache geht.

Das zwischen der rechtlichen Mündigkeit über Sex entscheiden zu können zahlreiche Jahre der Aufklärung von Kindern und Jugendlichen liegen und letztendlich diese relativ lang durch ziemlich heftige Gesetze geschützt werden, wird dabei geflissentlich einfach mal ausgeblendet. Aber vielleicht stört ja gerade der Schutz unserer Jugend in diesem Bereich die Spackeria. Wie auch immer zuletzt wird dann noch ein "digitales Kondom" gefordert ohne ansatzweise eine Idee davon zu liefern, wie das technisch aussehen soll.

Wenn wir mal bei dem Sex-Vergleich bleiben, dann liegen nach meiner Erfahrung zwischen erstem Kontakt mit der Welt und dem ersten Sex in Deutschland so zwischen 13-15 Jahre. Eine lange Zeit in der alles mögliche zu diesem Thema verboten, verhindert, geahndet, aufgeklärt und erklärt wird bis dann den Menschen die sexuelle Selbstbestimmung zugetraut wird.

Aber hey, warum sollte man das alles bei einer spackeresken Argumentation bedenken. Schliesslich geht es hier wie so oft doch nur um das ergebnisoffene Rumgelaber über irgendwelche Thesen den Datenschutz betreffend.

Wer mir jetzt wieder persönliche Angriffe unterstellt hat völlig recht, was soll auch der herabwürdigende Scheiß Streetview-Gegner, denen es an der fehlenden Aufklärung fehlt, als Kleingärtner hinzustellen.

veröffentlicht unter: Allgemein, Politik, WTF 2 Kommentare
7Apr/110

Spackeria hat Geheimnisse, daher: Graffiti für alle….

Die "Tante" hat sich im Spackeria-Blog was tolles zum Datenschutz einfallen lassen. Kurz gesagt, Daten sind nur so lange geheim, solange ich Sie nicht veröffentliche und zwar bereits dann nicht mehr, wenn ich diese engsten Vertrauten gebe. Die tun mir ja eh nur einen Gefallen, wenn diese Daten nicht weiter gegeben werden. Diese Idee ist echt praktisch und macht jede Geheimhaltungserklärung überflüssig! Man sollte das mal mit der Wirtschaft diskutieren. Aber lest selbst.

Ich habe folgendes auch als Kommentar zu o.a. Eintrag bei der Spackeria hinterlassen, poste es aber auch nochmal hier:

Ich versuche das mal in einen anderen Lebensbereich zu transferieren.

Wenn ich irgendwo eine Wand aufstelle und diese nicht 24h, 7 Tage die Woche überwachen kann es, nein wird es auf Grund der allgemeinen Erfahrung und immer häufiger gemachten Beobachtungen passieren, dass sich darauf ein Sprayer verewigt. Ich fordere daher, dass Graffitis an vom öffentlichen Raum erreichbaren Wänden grunsätzlich erlaubt und straffrei sein müssen. Der Kontrollverlust, wenn man viele Wände aufstellt und das tun in unserer moderenen Gesellschaft ja immer mehr Leute, als zum Beispiel noch vor ein paar hundert Jahren, ist in dem Moment eingetreten, in dem ich eine Wand an einen öffentlichen Raum grenzend aufstelle.

Graffitis sind ja inzwischen Teil unserer normalen Kultur geworden und gar nicht mehr weg zudenken. Von daher kann nur teilhaben, wer Wände mit Graffitis hat. Nicht, dass hier der falsche Gedanke entsteht, ich würde fordern jeder darf eure Schlafzimmerwand vollsprühen. Nein, das ist natürlich etwas völlig privates und dort gehören keine Graffitis hin, wenn Ihr es nicht selbst wollt. Selbst, wenn Ihr nicht selbst 24/7 auf eure „öffentlichen“ Wände aufpassen könnt, könnt Ihr natürlich ein Schild an die Wand schrauben – aber das ist reine Glücksache, ob sich jemand daran hält, ein Gefallen sozusagen… blablabla

Merkt Ihr was? Wenn nicht, fordert doch bitte gleich noch Graffiti für alle, damit unsere Welt noch ein wenig bunter wird (nicht nur durch „bunte“ geistige Ergüsse) und ja, manchmal muss man sich einfach eine andere Brille aufsetzen und ein Sache erneut betrachten… das ist aber eine Frage der Lebenserfahrung. Ich denke man sollte euch verzeihen, dass Ihr Bäume ausreißen wollt, wo keine sind bzw. zum Glück keine stehen.

Entweder bin ich inzwischen zu alt, die zu jung oder irgendwer hat irgendwas noch überhaupt nicht verstanden. Diskutiere das gern hier oder drüben - aber wir sollten da mal drüber reden.

veröffentlicht unter: Politik, WTF keine Kommentare